Drittes Buch · R.O.P.-Institut · Guy Boitout

Okzipito-Podale Reflextherapie und die Viszera der Bauch- und Beckenhöhle

Nervensystem, Viszera und Stress — eine klinische Perspektive in der Okzipito-Podalen Reflextherapie

Viszerale MobilitätZentrales NervensystemAutonomes NervensystemStressmechanismenHarnblase · Gebärmutter · BeckenregionR.O.P.-Protokoll
Guy Boitout
Reflextherapeut · Osteopath · Begründer der R.O.P.-Methode

Atlas des 3. Buches

Mehr als 400 Abbildungen verbinden Anatomie, Physiologie und den therapeutischen Handgriff.

Ausgewählte Tafeln aus den Kapiteln geben einen Einblick in das Bildmaterial des Buches: Reflexzonenkarten, anatomische Schaubilder, klinische Zusammenfassungen und therapeutische Orientierungspunkte.

Eine Vorschau auf Karten, Schaubilder und Zusammenfassungen des Buches für unterwegs.

Guy Boitout
Der Autor

Guy Boitout

ReflextherapeutOsteopathBegründer der R.O.P.-MethodeZertifizierter Ausbilder

Guy Boitout ist der Begründer der Okzipito-Podalen Reflextherapie (R.O.P.), einer Massagetechnik, der auf einer dreidimensionalen Darstellung des Körpers am Fuß und am Okziput beruht. Seit mehr als fünfzig Jahren unterrichtet und entwickelt er diesen Ansatz am R.O.P.-Ausbildungsinstitut mit Sitz in Sully-sur-Loire, Frankreich.

Ursprünglich als Physiotherapeut ausgebildet, entdeckte er 1978 die Reflexotherapie über die Ingham-Methode und später die viszerale Osteopathie bei Jean-Pierre Barral. Diese beiden entscheidenden Einflüsse führten ihn gemeinsam mit Jean-Pierre Vadala zur Entwicklung der ursprünglichen dreidimensionalen R.O.P.-Reflexkartierung. Seine ersten beiden Bücher erschienen bei Elsevier Masson; dieser dritte und letzte Band erscheint im Selbstverlag.

Seine Ausbildungsprogramme sind für die berufliche Fortbildung registriert (Registrierungsnummer 24450434645, Präfektur Centre–Val de Loire) und richten sich an Reflextherapeuten, Osteopathen, Physiotherapeuten und weitere Gesundheitsfachpersonen.

Website des R.O.P.-Instituts →Ausbildungsprogramme →
Entstehung des Buches

Eine fünfzigjährige Reise

Dieses dritte Buch führt weiter, was die Okzipito-Podale Reflextherapie einzigartig macht: eine umfassende dreidimensionale Darstellung des Körpers in Fötalstellung innerhalb der Füße, okzipitale Reflexzonen und ein ständiger Bezug zu Anatomie und Physiologie.

Nach einem ersten Buch über das Bewegungsapparat und einem zweiten über die spinalen und kranialen somatischen Nerven widmet sich dieser Band dem autonomen Nervensystem, den Stressmechanismen und den abdominalen Viszera — dem verborgenen Kern der körperlichen Regulation.

1978
Erste Begegnung
Entdeckung der Reflexotherapie über die Ingham-Methode — ein entscheidender erster Schritt zum Verständnis funktioneller Störungen, die Wirbelsäule und Nervensystem betreffen.
1980er
Viszerale Osteopathie
Jean-Pierre Barral zeigte, dass das viszerale System manuell behandelt werden kann und dass durch die Wiederherstellung seiner ursprünglichen Beweglichkeit auch die Mobilität der Wirbelsäule wiederhergestellt werden kann.
R.O.P.
Entwicklung der Methode
Gemeinsam mit Jean-Pierre Vadala verband Guy Boitout Reflextherapie und viszerale Osteopathie zu einer eigenständigen dreidimensionalen Reflexkartierung, veröffentlicht bei Elsevier Masson.
„In der Reflextherapie konnte es nicht anders sein. Wie in der viszeralen Osteopathie steht das autonome Nervensystem im Zentrum von allem: Es steuert, reguliert und stellt wieder her — und genau dieses System versucht R.O.P. vorrangig anzusprechen.“
— Guy Boitout · Vorwort zum dritten Buch
Neuroanatomische Grundlagen

Der Fuß ist eine sensorische Eingangspforte zum Nervensystem.

Druck auf die Fußsohle aktiviert Sensoren in der Haut. Ihre Signale gelangen über sensible Nerven zum Rückenmark und zum Gehirn. Wie könnten diese Informationen eine viszerale Funktion verändern? Fünf neuroanatomische Brücken erläutern diesen Gedankengang Schritt für Schritt.

Die Beckenregion, insbesondere die Harnblase, bietet einen vielversprechenden Ausgangspunkt für diese Forschung. Unser Leitfaden erklärt die anatomischen Grundlagen, bereits gemessene Wirkungen und offene Fragen zu den manuellen Techniken der R.O.P. Der vollständige wissenschaftliche Artikel vertieft anschließend jede Brücke.

Die fünf Brücken verstehen →
Eine Darstellung der Hypothese einer regionalen Ausrichtung, die im vollständigen Artikel erläutert wird. Die Stufen fassen neuroanatomische Argumente zusammen; sie messen nicht die klinische Wirksamkeit der R.O.P.
2
Bücher veröffentlicht
bei Elsevier Masson
22
Kapitel im 3. Buch
online und im Druck
1978
Beginn der
R.O.P.-Reise
640
Abbildungen
Fotos, Tafeln & Reflexzonenkarten
Vollständiges Inhaltsverzeichnis

Ein roter Faden durch das Buch

Vom persönlichen Vorwort bis zu den urogenitalen Organen des Beckens folgt das Buch einer logischen Progression in fünf großen Teilen. Jede Ebene baut auf der vorherigen auf und vermittelt Praktikern ein vollständiges, praktisches klinisches Verständnis.

22 Kapitel5 Teile3 frei zugängliche Kapitel

640Bildreichtum

124 Praxisfotos391 Anatomietafeln125 Reflexzonenkarten

Wählen Sie ein Kapitel, um eine Vorschau zu sehen.

✍️
Teil I

Einführung

Entstehung der Methode, klinische Grundlagen und das R.O.P.-Protokoll.

3 Kapitel

In der eigenen Stimme des Autors: von der Physiotherapie zur Reflexotherapie über die Ingham-Methode im Jahr 1978, dann zur viszeralen Osteopathie bei J.-P. Barral und schließlich zur Entwicklung der R.O.P. mit Jean-Pierre Vadala. Die DNA der Methode, dargestellt auf wenigen prägnanten und persönlichen Seiten.

Weg des AutorsIngham-MethodeViszerale OsteopathieDNA der R.O.P.
~29 Min. Lektüre6 Praxisfotos
Kapitel lesen →

Ein mechanischer und neurophysiologischer Rahmen für Praktiker: Mobilität versus Motilität; die vier viszeralen Motoren — somatisch, autonom, intrinsische Motilität und Biorhythmen; Turgor; intrakavitäre Druckverhältnisse; und das Gleiten seröser Membranen.

Viszerale MobilitätTurgorSeröse MembranenBiorhythmenZwerchfellPrimärer Respirationsmechanismus
~14 Min. Lektüre18 Anatomietafeln1 Reflexzonenkarte

Das vollständige klinische Protokoll: manuelle Technik mit der Daumenkuppe, texturale Dosierung über den Trommelfelleffekt, die drei Phasen einer Sitzung und eine hierarchische Behandlungssequenz — allgemeines Syndrom → lokoregional → limbisch — neurophysiologisch fundiert.

Manuelle TechnikTexturale DosierungDrei SitzungsphasenMechanorezeptorenHierarchische Behandlung
~34 Min. Lektüre10 Anatomietafeln5 Reflexzonenkarten
Kapitel lesen →
🧠
Teil II

Die Nervensysteme

ZNS (Hirnstamm, limbisches System, Neurotransmitter) und ANS (Sympathikus, Parasympathikus, Vagusnerv).

2 Kapitel

Von MacLeans Modell des dreieinigen Gehirns bis zur Formatio reticularis: Hirnstamm, Kleinhirn, limbisches System, Kortex, Basalganglien und Neurotransmitter. Podale und okzipitale Reflexzonen, die jeder zerebralen Struktur entsprechen.

ReptiliengehirnHirnstammLimbisches SystemNeurotransmitterReflexzonen
~27 Min. Lektüre7 Praxisfotos15 Anatomietafeln10 Reflexzonenkarten

Parasympathisches und sympathisches System: Funktionen, Homöostase, ANS-Schlaf-Beziehung und enterisches Nervensystem. Der Vagusnerv — mit 70 bis 80 % afferenten sensorischen Fasern — und seine entzündungshemmende Rolle. Ein klinischer Rahmen für autonome Dysbalancen in der R.O.P.

ParasympathikusSympathikusVagusnervEnterisches NervensystemHomöostase
~48 Min. Lektüre17 Praxisfotos27 Anatomietafeln18 Reflexzonenkarten
⚖️
Teil III

Stress und Regulation

Stressmechanismen, Polyvagaltheorie und autonome Regulation.

2 Kapitel

Von Walter Cannons Konzept der Homöostase bis zu Hans Selyes allgemeinem Adaptationssyndrom: Distress, Eustress sowie physische, biochemische und emotionale Stressoren. Die zentrale Rolle des ANS und des limbischen Systems — und der Platz der R.O.P.-Interventionen.

HomöostaseAllostaseCortisolDistress und EustressHPA-Achse
~20 Min. Lektüre9 Praxisfotos26 Anatomietafeln

Dr. Stephen Porges: drei phylogenetische Ebenen des ANS — Immobilisation (alter vagaler Zustand); Mobilisation (sympathischer Zustand); und soziales Engagement (neuer vagaler Zustand). Klinische Implikationen für die vagale Regulation in der R.O.P.

Alter und neuer vagaler ZustandSoziales EngagementVasovagale BeschwerdenPhylogenie
~10 Min. Lektüre18 Anatomietafeln
🫁
Teil IV

Bauchorgane

Höhlen, Zwerchfell, Verdauungstrakt, Drüsen und Kolon — Anatomie und R.O.P.-Kartierung.

9 Kapitel

Vollständige Architektur der Bauchhöhle: Peritoneum; intra-, retro- und subperitoneale Räume; Faszien; und Mesenterien. Einfluss thorakaler Druckveränderungen auf die Viszera. Eine klinische R.O.P.-Interpretation faszialer und mechanischer Einschränkungen.

PeritoneumMesenterienFaszienAbdominalräumeHöhlendruck
~22 Min. Lektüre5 Praxisfotos14 Anatomietafeln5 Reflexzonenkarten

Das Zwerchfell als respiratorischer Motor — etwa 16 Atemzüge pro Minute und zehntausende Zyklen pro 24 Stunden — mit viszeralen und venolymphatischen Funktionen. Zwerchfellansätze, Hiatus oesophageus, Druckgradienten und venöser Rückfluss. Klinische Anwendungen in der R.O.P.

Respiratorischer MotorHiatus oesophageusVenöser RückflussViszerale KohäsionFaszien
~29 Min. Lektüre8 Praxisfotos16 Anatomietafeln8 Reflexzonenkarten

Vollständige Anatomie des Magens — J-Form, vier Segmente, unterer Ösophagussphinkter, Kardia, Fundus und Pylorus — die Physiologie der Säureverdauung, der Einfluss von Stress auf die Magensekretion und die emotionale Dimension des Organs in der R.O.P.

Kardia und PylorusUnterer ÖsophagussphinkterFundusMagen-pHStress und VerdauungReflexzonen
~21 Min. Lektüre2 Praxisfotos19 Anatomietafeln4 Reflexzonenkarten

Das U-förmige Duodenum — etwa 25 cm lang — mit vier Segmenten, D1 bis D4; duodenalen Papillen; dem Sphinkter Oddi; und der biliopankreatischen Verbindung. Aortomesenteriale Kompression, der Einfluss von Stress auf die Mukosa und das R.O.P.-Protokoll für die duodenale Motilität.

D1–D4Sphinkter OddiDuodenale PapillenGalle und PankreasReflexzonen
~15 Min. Lektüre4 Praxisfotos13 Anatomietafeln5 Reflexzonenkarten

Das größte Eingeweide — 2 % des Körpergewichts, aber 25 % des Herzzeitvolumens. Verdauungs-, Stoffwechsel-, Immun- und Entgiftungsfunktionen; die Glisson-Kapsel, diaphragmatische Bandansätze, die Portaltriade und die intra- und extrahepatischen Gallenwege. Klinische R.O.P.-Lesart der hepatischen Mobilität.

Glisson-KapselPortaltriadeGallenblaseStoffwechselEntgiftungReflexzonen
~34 Min. Lektüre7 Praxisfotos14 Anatomietafeln4 Reflexzonenkarten

Eine gemischte Drüse — exokrin (1,5 bis 2 L Pankreassaft pro Tag) und endokrin (Insulin, Glukagon, Somatostatin). Retroperitoneal, um L2–L3 gewunden, mit dem Kopf im Duodenalrahmen eingebettet. Wirsung- und Santorini-Gänge, Anfälligkeit für Bauchtraumata und der R.O.P.-Ansatz zur Pankreasmotilität.

Exokrin / EndokrinWirsung & SantoriniBlutzuckerInsulinSphinkter OddiReflexzonen
~23 Min. Lektüre2 Praxisfotos13 Anatomietafeln3 Reflexzonenkarten

Ein lymphoides Organ, das über das Blut und nicht über die Lymphe versorgt wird — weiße Pulpa (Immunität) und rote Pulpa (Abbau verbrauchter Erythrozyten). Subdiaphragmatisch links, intraperitoneal, beweglich mit den Zwerchfellbewegungen. Phagozytose, Hämatopoese und Immunabwehr — mit podalen und okzipitalen Reflexzonen in der R.O.P.

Weiße und rote PulpaHämatopoeseImmunitätRetikuloendotheliales SystemZwerchfellReflexzonen
~17 Min. Lektüre2 Praxisfotos18 Anatomietafeln3 Reflexzonenkarten

Anatomie von Jejunum–Ileum und Mesenterium aus einer klinischen R.O.P.-Perspektive: die Mesenterialwurzel als stark reflexogene Zone, Nussknacker-Syndrom, Darm-Hirn-Achse und die Beziehung zwischen Mikrobiota und Immunität. Reflexkartierung enthalten.

Jejunum–IleumMesenteriumMikrobiotaDarm-Hirn-AchseR.O.P.-Kartierung
~23 Min. Lektüre5 Praxisfotos23 Anatomietafeln
Kapitel lesen →

Kolonrahmen von etwa 1,50 m vom ileozäkalen Übergang bis zum Rektum: Zäkum, aufsteigendes, transverses, absteigendes und Sigmoidkolon. Haustren, Tänien und Appendices epiploicae; Resorption von Flüssigkeit und Stuhlbildung. Klinische R.O.P.-Lesart der kolischen Motilität sowie der hepatischen und splenischen Flexur.

HaustrenTänienZäkumSigmoidResorptionReflexzonen
~36 Min. Lektüre5 Praxisfotos28 Anatomietafeln5 Reflexzonenkarten
💧
Teil V

Urogenital & Becken

Nieren, Beckenhöhle, Harnblase, Geschlechtsorgane und Erektionssystem — Anatomie und R.O.P.-Ansatz.

6 Kapitel

Bohnenförmige retroperitoneale Nieren in den Lendenfossen, von den Nebennieren bedeckt. Nierenloge (vorderes und hinteres Faszienblatt), Beziehungen zu Leber, Milz, Kolon und Toldt-Faszie. Homöostatische Funktionen und Anfälligkeit für Kollisionstraumata — mit einem eigenen R.O.P.-Protokoll.

RetroperitonealNierenkapselNierenlogeNebennierenHomöostaseReflexzonen
~32 Min. Lektüre5 Praxisfotos22 Anatomietafeln6 Reflexzonenkarten

Raum zwischen Beckeneingang und Beckenausgang — Genital- und Harnsystem funktionell eng verbunden. Sagittale und transversale Septen, die einen medialen viszeralen Raum und seitliche Räume abgrenzen; der untere hypogastrische Plexus und die autonome Innervation. Klinische R.O.P.-Lesart der pelvi-viszeralen Wechselwirkungen.

Beckeneingang / -ausgangPerineumHypogastrischer PlexusViszerale RäumeBeckenseptenReflexzonen
~29 Min. Lektüre6 Praxisfotos18 Anatomietafeln7 Reflexzonenkarten

Harnreservoir hinter der Symphyse, mit beweglichem Dom und am Beckenboden verankerter Basis. Detrusor (drei Schichten glatter Muskelfasern), pubovesikale Bänder, Hormonabhängigkeit. Belastungsinkontinenz, Zystitis und Störungen der Beckenstatik — der R.O.P.-Ansatz zur Blasendynamik.

DetrusorKontinenzHormonabhängigkeitVesikales TrigonumPubovesikale BänderReflexzonen
~24 Min. Lektüre7 Praxisfotos21 Anatomietafeln9 Reflexzonenkarten

Uterus, Vagina, Eierstöcke und Eileiter — das weibliche Reproduktionssystem und sein hormonelles Umfeld. Beckenstatik, Myometrium und Endometrium, uterine Fehllagen sowie Dysfunktionen, die sich häufig hinter Kreuzschmerzen, Ischialgien, Dysmenorrhoe oder Dyspareunie verbergen. Ein distaler, respektvoller und umfassender R.O.P.-Ansatz.

UterusEileiterEierstöckeMyometrium / EndometriumBeckenstatikReflexzonen
~36 Min. Lektüre12 Praxisfotos34 Anatomietafeln14 Reflexzonenkarten

Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Samenbläschen, Prostata, Harnröhre und Penis. Embryonale Migration der Gonaden, Prostatavergrößerung um das sechzigste Lebensjahr und ihre urologischen, sexuellen und psycho-emotionalen Auswirkungen. Distale klinische R.O.P.-Lesart — ohne iatrogene Effekte und respektvoll gegenüber dem Schamgefühl.

ProstataHodenSamenbläschenSamenleiterGonadenmigrationReflexzonen
~31 Min. Lektüre10 Praxisfotos14 Anatomietafeln11 Reflexzonenkarten

Symmetrische Anatomie der erektilen Organe: Corpora cavernosa, Corpus spongiosum und Vestibulärbulben; Mm. ischiocavernosus und bulbospongiosus; Bartholin- und Cowper-Drüsen. Das urogenitale Dreieck des Perineums — eine gemeinsame anatomische Grundlage für Erregung, Erektion, Lubrikation und Ejakulation. R.O.P.-Beiträge.

Corpora cavernosaCorpus spongiosumVestibulärbulbenPerineumIschiocavernosusReflexzonen
~12 Min. Lektüre5 Praxisfotos10 Anatomietafeln7 Reflexzonenkarten

Das klinische R.O.P.-Protokoll im Detail

Kapitel 2 ist der operative Kern des Buches: Es beschreibt in präzisem Detail die manuelle Technik, die texturale Dosierung und die hierarchische Behandlungslogik. Kostenloses Kapitel 2 lesen →
1
Texturale Diagnose
Lokalisierung von Reflexzonen über Veränderungen der Hauttextur: der Hautspannung wie bei einem Trommelfell, Verdichtung, Rauigkeit und Verlust des Gleitens. Eine Skala von 0 bis 3 dient dazu, den Fortschritt zwischen den Sitzungen objektiv zu verfolgen.
2
Therapeutische Phase
Bevorzugtes Werkzeug: die Daumenkuppe. Progressiver, kurzer, gerichteter Druck — ohne übermäßige Kraft und ohne Kneten. Die Qualität der Stimulation hat Vorrang vor der Quantität. Stechender Schmerz weist auf Überstimulation hin.
3
Latenzphase
Der Körper benötigt Zeit, um autonome Anpassungen zu integrieren. Die Sitzungen sollten im Abstand von 2 bis 3 Wochen erfolgen. Wenn nach drei Sitzungen keine klare Verbesserung eintritt, sollte die Behandlungsstrategie angepasst werden.
Neurophysiologische Grundlagen
  • Meissner-Körperchen — feine taktile Sensibilität für leichten Druck, insbesondere in unbehaarter Haut.
  • Merkel-Tastscheiben — sanfter, anhaltender Druck; an der Basis der Epidermis gelegen.
  • Diese schnell leitenden Afferenzen könnten nach dem Gate-Control-Modell die nozizeptive Signalübertragung modulieren und damit zur Erklärung der schmerzlindernden Wirkung der R.O.P. beitragen.
Behandlungshierarchie

Zuerst den allgemeinen klinischen Zustand behandeln, dann die symptomatische Region und bei Bedarf die limbische Komponente.

1.
Allgemeines Syndrom
→
2.
Lokoregional
→
3.
Limbische Komponente
Zu vermeidende Fehler
  • Stark drücken, um zu „spüren“ — die feine Gewebewahrnehmung geht verloren.
  • Schmerz als Wirksamkeitsnachweis suchen — ein Artefakt der Überdosierung.
  • Dieselbe Zone zu lange behandeln — kurze Stimulationen, jedes Mal neu bewertet.
Pädagogischer Ansatz

Ein klinisches Handbuch, keine theoretische Abhandlung

🔬
Wissenschaftliche Verankerung

Jedes Konzept ist durch Bezüge zur klassischen Anatomie, Neurophysiologie und viszeralen Osteopathie fundiert. Diese soliden Grundlagen unterstützen die klinische Anpassung.

BibliographieReferenzenAnatomie
🗺️
R.O.P.-Kartierung

Originaldiagramme integrieren die dreidimensionale Darstellung des Körpers in Fötalstellung innerhalb der Füße und der okzipitalen Reflexzonen. Jedes Organ wird durch eigenes visuelles Material unterstützt.

DiagrammeDreidimensionalPodale ZonenOkzipitale Zonen
⚕️
Anwendbare Protokolle

Von der texturalen Diagnose bis zur hierarchischen Behandlung schließt jedes viszerale Kapitel mit praktischen Hinweisen, die direkt in einer Sitzung angewendet werden können.

ProtokollDiagnoseDirekte Anwendung
Auszüge aus dem Buch

Die Stimme des Autors

„Viszerale Mobilität wird durch vier Hauptantriebe ermöglicht: das somatische Nervensystem, das autonome Nervensystem, intrinsische Motilität und Biorhythmen. Ihr Zusammenspiel definiert das klinische Arbeitsfeld des Behandlers.“

Kapitel 1 — Allgemeine Prinzipien
Drei kostenlose Kapitel

Drei Kapitel
kostenlos lesen

Die Einführung, das Kapitel über das R.O.P.-Behandlungsprotokoll und das Kapitel über den Dünndarm sind frei zugänglich — um die didaktische Sorgfalt und klinische Tiefe dieses Werks zu entdecken.

Online lesen, mit Illustrationen. Eine einzige Anmeldung gibt Zugang zu allen drei vollständigen Kapiteln, ohne PDF-Versand.

Einführung · Kapitel 2 · Kapitel 14

Kostenlose Kapitel öffnen

Einführung · Kapitel 2 · Kapitel 14 — sofortiger Online-Zugang

Ihre Daten werden niemals an Dritte weitergegeben. Abmeldung jederzeit möglich.

Bestellen

Online-Buch oder das Komplettpaket

Zwei Formate verfügbar: das erweiterte Online-Buch (zusätzliche Illustrationen, Lernzettel, interaktive Grafiken, Quiz zur Selbstüberprüfung) oder das Online-Buch zusammen mit der Druckausgabe.

Bevor Sie bestellen

Lesen Sie zunächst die 3 kostenlosen Kapitel

Keine Kreditkarte · Sofortiger Zugang

Kostenlos lesen →
Online-Buch

Erweiterte digitale Ausgabe: zusätzliche Illustrationen, Lernzettel, interaktive Grafiken und Quiz zur Selbstüberprüfung.

€70
sofortiger Online-Zugang
  • Zusätzliche Illustrationen
  • Lernzettel
  • Interaktive Grafiken
  • Selbstüberprüfungs-Quiz
  • Sofortzugang · Dauerhaft
Bei Erscheinen benachrichtigen
Online-Buch + Druckausgabe

Das Komplettpaket: vollständiges erweitertes Online-Buch plus gedruckte Ausgabe an Ihre Adresse.

€120
erweiterte digitale Ausgabe + Druckausgabe
  • Online-Buch enthalten (erweiterte Version)
  • Gedrucktes Exemplar enthalten
  • Sofortiger Online-Zugang
  • Gedrucktes Exemplar wird versendet
  • Beide Formate in einer Bestellung
Bei Erscheinen benachrichtigen

Erscheint in Kürze

Werden Sie bei Erscheinen des Buches benachrichtigt

Okzipito-Podale Reflextherapie und die Viszera der Bauch- und Beckenhöhle

Das vollständige Buch — online und gedruckt — ist in Vorbereitung. Hinterlassen Sie Ihre E-Mail-Adresse, um bei Erscheinen benachrichtigt zu werden.

Eine E-Mail-Adresse, eine Benachrichtigung bei Erscheinen.